Der Hamburger Rollout-Spezialist MigratIS wird in diesem Frühjahr die Scannertechnologie für den Paketdienstleister Hermes modernisieren – im laufenden Betrieb in rund 15.000 Filialen

Der Paketriese Hermes setzt beim Austausch einer neuen Scannertechnologie in seinem deutschlandweiten Filialnetz auf den eher kleinen Hamburger Mittelständler MigratIS. „Wir werden mindestens 1000 Shops pro Woche umstellen, während der Betrieb reibungslos weiterläuft“, kündigen MigratIS-Geschäftsführer Dominik Schmidt und Oliver Schaaf an. „Das gab es in dem Umfang vorher so noch nicht am Markt.“ Die neuen Scanner mit Touchdisplay, WiFi- und 4G LTE-Konnektivität sowie Android-Betriebssystem sollen die Paketabwicklung laut Hermes beschleunigen und vereinfachen.

MigratIS macht Hermes PaketShops fit für die Zukunft
MigratIS GmbH //Quelle MigratIS GmbH

Mit dem bloßen Austausch der Technik ist es dabei nicht getan: Alle PaketShop Betreiber müssen in die Handhabung der neuen Technologie eingewiesen werden, wofür eine individuelle Terminabsprache mit jeder Filiale notwendig ist. Koordiniert wird all dies vom MigratIS Rollout Operation Center. Rund 60.000 Telefonate werden die Mitarbeiter von dort aus über den gesamten Rollout-Zeitraum von 15 Wochen führen. Daneben werden sich 60 MigratIS-Techniker im Dauereinsatz befinden, um Hermes Mitarbeiter vor Ort zu schulen. Auch der Versand der Systeme aus dem Zentrallager des Distributors bis zur Übergabe in die PaketShops wird von MigratIS koordiniert.

MigratIS konnte sich gegen größere Mitbewerber durchsetzen, weil das hochspezialisierte Unternehmen eigene standardisierte Prozesse für anspruchsvolle IT-Rollouts entwickelt hat, darunter eine toolgestützte, ganzheitliche Rolloutmanagement-Steuerung. Seit 2011 transferiert das Unternehmen Informationssysteme wie Kassenarbeitsplätze, Desktopsysteme oder mobile Devices für namhafte Großkunden. Mit seiner Expertise konnte das MigratIS-Team auch Hermes überzeugen: „Wir waren die einzigen, die alle Anforderungen erfüllen konnten, um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten“, erklärt Dominik Schmidt.

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